Media Monday # 683 : sportlich sei, wer kann…

… ich kann’s nicht – denn selbst ein kurzer 15-Minuten-Weg vom Bahnhof hinauf zur Burgruine am vergangenen Freitag, hat bei mir zu einem Muskelkater vom Allerfeinsten geführt. Zum Glück nur in den Beinen, sonst könnte ich nicht viel zum 683. Media Monday beitragen, weil das Tippen so eine Qual wäre. Aber da es das ja nun, wie gesagt, nicht ist, kommen nun sieben neue Lückentexte, pünktlich zum Start in die neue Woche:

1. Sieger*in der Herzen müssen nicht unbedingt immer ganz weit vorne liegen, manchmal reicht auch schon ein vierzehnter Platz mit 36 Punkten beim Eurovision Song Contest: 2006 mit der Country-Pop-Nummer „No No Never“ von Texas Lightning.

yes, yes, please *** https://www.youtube.com/watch?v=KYsc8kVaYQM

2. Mein Wochenende in Berlin Ende September 2019, als ich mich in der U-Bahn-Station Brandenburger Tor plötzlich zwischen Tausenden Läufern des Berlin-Marathons wiederfand, bleibt mir ewig unvergessen, dabei war ich wegen eines Films, der nur dort gezeigt wurde, hingefahren.

3. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich einen Newsletter abonniere. Diesmal staunte ich aber nicht schlecht, als ich meinen Wohnort angeben sollte und auf der Liste der Länder so exotische Orte wie „Ascension Island“, „Clipperton Island“ oder „Diego Garcia“ zur Auswahl standen. Clipperton Island? Echt jetzt? Ich habe mich mal schlau gemacht – das Atoll ist unbewohnt und wird nur von Frankreich verwaltet. Da könnte man ja auch als Wohnort den Mars angeben, so wie es das Miniatur-Wunderland mit seiner Übersicht, wo die Besucher herkommen, gemacht hat:

4. Der Hund von Baskerville hat es nun wirklich nicht verdient, dass Regen ihm den Garaus macht.

5. Ich will mir gar nicht ausmalen, was ich am Freitagabend gemacht hätte, wenn mein Coronatest positiv ausgefallen wäre.

6. Der Bambus in meinem Garten hätte es wahrlich verdient, dass ich ihm endlich mit Schneidewerkzeugen zu Leibe rücke.

7. Zuletzt habe ich versucht, einen weiteren Bereich bei „Merge Mansion“ zu vollenden und das war so etwas wie ein Kampf gegen Windmühlen, weil ich mir die benötigten Gegenstände nur im zähen Schneckentempo erspiele, aber mir noch ungefähr 12% fehlen, bis der Bereich komplett ist.

52-Wochen-Challenge : KW 30 ~ Mobilität

Mit dem Taxi durch Hamburg – so habe ich den Begriff „Mobilität“ für die 30. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder fotografisch umgesetzt:

da fühlt man sich wie in einem Ufo: geräuschlos schwebend durch die Straßen.

Den vollen Durchblick hatte ich nicht nur durch die Scheiben ringsum, sondern auch durch das gläserne Dach. Um welches Fabrikat es sich bei dem Fahrzeug handelt, verrate ich jedoch nicht, da ich nicht gerne Schleichwerbung betreibe (Datum der Aufnahme: 2. Juli 2024)

Das Werk zum Wort ~ 30 : Wolken

In der 30. Kalenderwoche (27. Juli bis 2. August) von Stepnwolfs Projekt „Das Werk zum Wort“ lautet das Thema: Wolken.

Da ist mir als erstes natürlich ein alter Klassiker aus Kindheitstagen eingefallen und deshalb präsentiere ich zu seinem 50. Jubiläum Reinhard Mey mit „Über den Wolken“ :

einfach mal alles loslassen und abheben *** https://www.youtube.com/watch?v=aRy6tGgw51c

Ja, so alt ist dieses federleichte Lied schon, 1974 ist es entstanden. Da wurde ich gerade eingeschult. Aber es hat dann nochmal sechs Jahre gedauert, bis ich tatsächlich selbst erleben durfte, was über den Wolken so los ist.
 

Die Besten am Donnerstag : weibliche Hauptrollen

Wie ich gerade feststelle, fallen mir zu der aktuellen Ausgabe der „5 Besten am Donnerstag“ (hier, bei Passion of Arts) mehr als fünf Filme ein, und deshalb ist meine Wahl auf Filme gefallen, die ich mir mehrmals angesehen habe. Ausgeschieden sind dabei Tanz- und Musikfilme  *), doch auch so war es noch schwierig genug – kommen wir also zu meinen Kandidaten in chronologischer Reihenfolge, beginnend bei dem ältesten:

1996: Der Club der Teufelinnen – Drei abservierte Ehefrauen, die die 40 schon lange überschritten haben, schmieden einen durchdachten Plan zur Rache an den treulosen Tomaten von Gatten, nachdem sich eine Freundin vor Kummer vom Balkon gestürzt hat. In den Rollen der „Teufelinnen“: Goldie Hawn, Bette Midler und Diane Keaton.

You don’t own me, stimmlich ganz weit vorne *** https://youtu.be/Q_oFL_b719g

1999: Eiskalte Engel – In dieser Neuverfilmung des Stoffs von „Gefährliche Liebschaften“ hat Sarah Michelle Gellar die Hosen an und gibt die absolut Böse, die ihren Cousin Sebastian (Ryan Philippe) dazu anstiftet, Annette Hargrove (Reese Witherspoon), die Tochter des neuen Schulleiters zu verführen. Dass sich Annette und Sebastian ineinander verlieben, war jedoch nicht Teil des teuflischen Plans.

Heuchelei und Intrigen zahlen sich nicht aus *** https://www.youtube.com/watch?v=adC-iU4s0V0

2001: Natürlich Blond – Reese Witherspoon, die Zweite – hier spielt sie die Jurastudentin Elle Woods, die es durch gute Leistungen und eine unorthodoxe Bewerbung bis nach Harvard geschafft hat und beweist, dass mehr in ihr steckt; sehen die anderen in ihr doch nichts als eine tussihafte Blondine in Pink, die jedes Klischee zu erfüllen scheint.

Haare sind eben doch eine Wissenschaft *** https://youtu.be/GSu7BGbyJqc

2006: Der Teufel trägt Prada – Meryl Streep als knallharte Chefredakteurin einer renommierten Modezeitschrift und Anne Hathaway als ihre Assistentin, die trotz gutem Universitätsabschluss keinen Job als Journalistin findet und den Job als Karrieresprungbrett sieht. Anfangs noch ohne Gespür für Mode, legt sie bald einen Imagewechsel hin, der sich gewaschen hat.

Ählichkeiten mit realen Personen nicht ausgeschlossen * https://youtu.be/D-3RT5yAA9A

2010: Einfach zu haben – Eine Notlüge führt dazu, dass sich im Stille-Post-Prinzip das Gerücht verbreitet, die bisher eher unauffällige Schülerin Olive Penderghast (Emma Stone) plötzlich in den Ruf gerät, sie sei „leicht zu haben“. Doch Olive kehrt den Spieß um, indem sie mehrere Jungs dafür bezahlen lässt, dass diese herumerzählen, sie wäre mit ihnen ins Bett gegangen. Die Bezahlung fällt jedoch eher mau aus.

Wenn man dick aufträgt, weil das Wochenende eher solala war *** https://youtu.be/ynLlgWbl-mc

PS: Apropos Tanz- und Musikfilme *) In dieser Kategorie hätte ich mich zwischen „Barbie“, „Burlesque“, „A Star is born“, „Dirty Dancing“ und „The Wizard of Oz“ entscheiden müssen.

Media Monday # 682 : Hatte ich mir wärmeres Wetter gewünscht?

Das hätte ich besser lassen sollen, denn jetzt haben wir den Salat. War es mir letzten Freitag noch zu nass, um beim Open-Air-Kinoabend eine Decke auszurollen, hat mich dafür die Hitze am Wochenende ausgeknockt. Das wäre dann nun das zweite Mal in Folge, dass ich das „Alte-Schinken-Festival“ verpasst habe. Den Media Monday, den es nun schon zum 682. Mal gibt, verpasse ich jedoch auch diesmal wieder nicht.

1. Ich würde mich ja freuen, wenn ich mir mal wieder einen Filmklassiker im Rahmen einer Open-Air-Vorstellung anschauen könnte, dabei hätten mich gerade „Bei Anruf Mord“ (lief am 12. Juli) oder „Frühstück bei Tiffany“ (lief am 20. Juli) durchaus gereizt.

2. Ein zweites Mal, bei dem ich mir den Film „The Crow“ auf einem hochwertigeren Fernseher angesehen habe, hat mich maßlos enttäuscht, was das Bühnenbild anging, denn da konnte ich plötzlich haargenau erkennen, wie der Effekt tatsächlich zustande gekommen war. Das war die gleiche Ernüchterung, die mich überfiel, als ich als Erwachsene „The Wizard of Oz“ schaute und erkannte, dass alles nur eine riesige Studiokulisse war. Als Kind oder wenn die Technik nicht so ausgereift ist, wirkt so ein Bild eben doch ganz anders.

3. Ein Bühnenstück live zu sehen, hingegen begeistert mich noch jetzt, denn da kann man nur schwer tricksen.

4. Es ist sicher gar nicht einfach, bei den momentanen Temperaturen nicht wegzuschmelzen.

5. Die Unterhaltungsbranche hat es schon immer verstanden, mit gewissen Künstlern nicht gerade fair umzuspringen, um es mal stark untertrieben auszudrücken. Das hat zuletzt der Weinstein-Skandal gezeigt, doch die Methoden sind nicht neu, wie die Geschichte der Schauspielerin Margaret Hamilton, die die böse Hexe des Westens im „Wizard of Oz“ gespielt hat, zeigt.

Wie man es (den Missbrauch) allen mitteilt, ohne es allen explizit mitzuteilen. *** https://www.youtube.com/watch?v=dAVQJ0WWWZY

6. Es gibt schlimmeres als einen verpassten Film. Einen verpassten Zug zum Beispiel.

7. Zuletzt habe ich mir auf Youtube einen anderen „alten Schinken“ angeschaut und das war „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß“ von 1969 mit Jane Fonda und Michael Sarrazin – in der Originalversion. Endlich mal ein Film, den ich ohne jede Störung genießen konnte, weil es bei zwei Stunden Filmlänge nicht eine Unterbrechung durch blödsinnige Werbung gab.
 

52-Wochen-Challenge : KW 28 ~ Traum

Wie kann man den Begriff „Traum“ fotografisch umsetzen? Norbert Eder, von dem diese 52-Wochen-Challenge stammt, ist das Thema der 28. Kalenderwoche (8. bis 14. Juli) anders angegangen. Ich dagegen habe heute einfach die Collage abfotografiert, die seit 2008 in meinem Treppenhaus hängt – als Zeugnis für einen Traum, den mein Mann und ich damals im gleichen Jahr wahrgemacht haben.

Leider sind die meisten Bilder nach seinem Tod verlorengegangen, und so ist diese Zusammenstellung der Bilder die einzige bildliche Erinnerung an diesen wahrgewordenen Traum. Sie kommen etwas unscharf rüber, sind aber in Wirklichkeit genauso scharf wie auf dem Symbolfoto zu meinem Beitrag.

52-Wochen-Challenge : KW 29 ~ Violett

Überspringen ist anscheinend zu meiner Spezialität geworden. Denn nachdem ich die Aufgabe der 27. Kalenderwoche der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder erfüllt habe, mache ich mit der für die 29. Kalenderwoche (15. bis 21. Juli) weiter. „Violett“ ist hier das Thema:

Aufgenommen habe ich die Blumen am 13. Juli im Kurpark von Bad Vilbel.

52-Wochen-Challenge : KW 27 ~ Golden

Wie doch die Zeit rennt… Nachdem ich mehrere Wochen gar nichts gemacht habe, ist es für mich wieder Zeit, mit der 52-Wochen-Challenge weiterzumachen. Die stammt im Original von Norbert Eder, der jede Woche ein anderes Thema vorgibt. In der 27. Kalenderwoche (1. bis 7. Juli) ging es um den Begriff „Golden“, und ich hatte keinen Plan, wie ich diesen umsetzen sollte.

Fündig geworden bin ich jetzt bei meinen Fotos, die ich im Urlaub geknipst habe – und zwar am 28. Juni im Martin-Gropius-Bau in Berlin, bei diesem Fenstergriff aus Messing: Es ist eben doch nicht alles Gold, was glänzt.