Die Besten am Donnerstag : Filme zum Wohlfühlen

Bald ist Backsaison, da brauch ich eins *** https://i.pinimg.com/564x/5e/cb/53/5ecb534f7a02d1337e7338adc76e2200.jpg

Den Spruch mit dem Nudelholz habe ich sicher schon mal irgendwo hinterlassen. Und nein – ich bin kein gewalttätiger Mensch – auch wenn ich am liebsten manchmal…  Ommmm – und zurück zum Thema, denn das lautet diesmal bei den 5 Besten am Donnerstag auf dem Blog von Passion of Arts: Die besten Wohlfühlfilme. Was für eine Aufgabe! Wo fang ich da bloß an. Am einfachsten funktioniert spontanes Brainstorming und ich nenne die 5 Filme, die mir auf Anhieb in den Sinn kommen, weshalb es diesmal auch keine chronologische oder alphabetische Ordnung gibt. Und – o Wunder – in allen wird in irgendeiner Form gesungen.

I had the time of my life (1987) : Dirty Dancing

Der furiose Abschluss *** https://www.youtube.com/watch?v=WpmILPAcRQo

Der klassische Tanzfilm, bei der nicht nur die Musik in die Beine, sondern die manchmal kitschige Handlung direkt ins Herz geht. Ganz so extrem wie eine Bekannte, die den Film schon 50 Mal gesehen hat und die Dialoge auswendig mitsprechen kann, bin ich allerdings nicht.

Yo-ho-ho und ne Buddel voll Rum (1964) : Mörder ahoi!

Rule Britannia, Britannia rule the waves *** https://youtu.be/RH14l9DIaro?list=PLlyUOrg6lZOxjKt5vvnUhZQfpZk2zdv4W

Hier ermittelt die rührige Privatdetektivin an Bord eines Schiffes der königlichen Marine und lässt den treuen Mr. Stringer an Land für sie spionieren.


 Somewhere over the Rainbow (1939) : Der Zauberer von Oz

Sie war dann mal weg *** https://youtu.be/PSZxmZmBfnU

Ding Dong, die Hex‘ ist tot. Aber erst nachdem Dorothy von einem Wirbelsturm aus Kansas in das wunderliche Land Oz transportiert und in einen Crash mit einer Bösen Hexe verwickelt wurde. Eigentlich war es zwar Dorothys Haus, das auf die Hexe niedergekracht ist, aber wer wird das schon so genau nehmen? Vor allem nicht die Schwester der elendig Dahingeschiedenen.

Oudelally – was für ein Tag (1973) : Robin Hood

Den Barden gibt heute Reinhard Mey (glaube ich jedenfalls) *** https://www.youtube.com/watch?v=GHeRYH80eDc

Für mich die bisher beste Version der immer gerne genommenen Geschichte um den Helden aus dem Sherwood Forest, der die Reichen beraubt und die Beute den Armen gegeben hat. Jedem Charakter wurde das passende Tier zugeordnet.

Come on, Barbie – let’s go party (2023) : Barbie

Da war ich sogar zweimal drin *** https://www.youtube.com/watch?v=tGa4zh4J6u4

Nicht erst seit „Barbie Girl“ von Aqua ein Hit; aber der Film hat nochmal alles getoppt. Schon allein die Optik in Kreisch-Pink…

Dienstags-Gedudel #242 – passend zur Jahreszeit

Wenn der Sommer vorbei ist und der Herbst großen Wandel mit sich bringt, obwohl es nicht danach aussieht:

ein Song, der es in sich hat *** https://www.youtube.com/watch?v=cyBYucOZNWI

*) aus dem Album „such pretty forks in the road“ – eines meiner Lieblingsstücke.

Media Monday # 694 : Alter Schwede!

Wenn das Bühnenbild aus Kirchenruinen, sturmgebeutelten Schiffen, brennenden Fackeln und schaurigen Werwölfen besteht, die einander abwechseln, und dazu ein ordentlicher Budenzauber mit Pyrotechnik veranstaltet wird, dann befinden Sie sich bei einem Konzert der Saarbrücker Power-Metal-Band Powerwolf. Die sind am Samstag in der Frankfurter Festhalle aufgetreten und hatten im Vorprogramm die Bands Windrose (aus Italien) und Hammerfall (aus Schweden).

Das Kontrastprogramm dazu gab es am Tag davor, und zwar in der Alten Oper – mit dem hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu: Ludwig van Beethoven (Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73) und Gustav Mahler (Sinfonie Nr. 5 cis-Moll).

1. Im Moment scheint es kaum denkbar, dass ich in naher Zukunft weite Reisen unternehme. Allerdings bin ich am Überlegen, ob ich nicht im Frühjahr einen Städtetrip unternehme: Berlin, kombiniert mit Prag. Warum?  – Darum:

in Prag vor 40 Jahren *** https://youtu.be/iLXwNMrBkL0

2. Virtuell und live gespielte Musik begeistert mich wie kaum ein*e Zweite*r, denn Dudeln aus der Konserve ist meiner Meinung nach nun wirklich keine große Kunst.

3. Ich träume zuweilen ja wirklich, dass verstorbene Menschen, die mir zu Lebzeiten nahestanden, mit mir kommunizieren. Und zwar auf ganz normalem Weg und nicht wie in „The 6th sense“.

4. Der hier vorbeiflatternde Schwarm von Staren gibt eine großartige Vorstellung ab, wenn es darum geht, sich über unsere Weintrauben herzumachen. Ich hoffe nur, die Vögel mutieren nicht zu Schnapsdrosseln.

5. Es hat wirklich etwas für sich, zu sehen, wie der Herbst den Bäumen bunte Blätter verleiht.

6. Tilda Swinton ist wirklich begnadet, wenn es darum geht, einem Film mit Anspruch eine besondere Note zu verleihen. Den am 24. Oktober anlaufenden Film „The Room Next Door“ von Pedro Almodóvar mit ihr und Julianne Moore werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

das wird an den Nerven zerren *** https://www.youtube.com/watch?v=Pzeczwjqz5w

Das wird wahrscheinlich keine leichte Kost. Genauso wenig wie das am 17. Oktober anlaufende Spektakel „Hagen – im Tal der Nibelungen“:

nur beim Drachen hätte ich was zu nöckern *** https://www.youtube.com/watch?v=BhPgAq9iGJY

7. Zuletzt habe ich mir das volle Kontrastprogramm gegönnt und das war ein Mix aus Klassik und Metal (nacheinander), weil bei dem einen die Akustik der Wahnsinn und bei dem zweiten Show und Stimmung der Hammer war.

52-Wochen-Challenge : KW 41 ~ monochrom

In der 41. Kalenderwoche (7. bis 13. Oktober) der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder geht es um das Thema „monochrom“. Wie passend, dass ich gerade erst zwei Konzerte besucht habe.

Zuerst eine Aufnahme vom 11. Oktober (Tatort: Alte Oper in Frankfurt – Beethoven und Mahler):

Danach eine vom 12. Oktober (Ort des Geschehens: Festhalle in Frankfurt – Windrose, Hammerfall und Powerwolf):

Diese Kaffeesatzleserei dagegen stammt bereits aus dem Sommer (Blick in die Tasse vom 30. Juli) und läuft daher außer Konkurrenz:

Das Werk zum Wort ~ 41 : Puppe

Die Puppe in der Puppe in der Puppe ist ganz klein… Das Lied, das von einer Matrioschka erzählt, scheint nie im Internet angekommen zu sein (oder ich war nur zu dämlich, es zu finden) – aber wer sagt denn, dass eine Puppe immer klein sein muss?

Bei der Puppe, die ich für Stepnwolfs Mitmachprojekt „Das Werk zum Wort“ für die 41. Kalenderwoche (12. bis 18. Oktober) ausgegraben habe, handelt es sich um eine Schaufensterpuppe. Auf Englisch heißt sie „mannequin“ – und genau so lautet auch der Titel der Komödie von 1987:  Mannequin. 

In dem Film erwacht eine Schaufensterpuppe (Kim Cattrall) zum Leben und stürzt John (Andrew McCarthy), den Assistenten des Schaufensterdekorateurs in heillose Verwirrung, denn nur er sieht sie in ihrer wahren Gestalt. Es bahnt sich eine Liebesgeschichte der besonderen Art an, in deren Verlauf John die Angebetete u.a. davor bewahren muss, im Schredder zu landen.

Das Lied „Nothing’s gonna stop us now“ von Starship wurde von deutschen Radiosendern zu Tode gedudelt, aber es gehört (leider) nun mal zum Soundtrack:

Als sie noch eine Puppe war, hatte er mit ihrer Nacktheit kein Problem *** https://www.youtube.com/watch?v=OUXsXQ359pk

Im Prinzip halte ich die Geschichte um eine junge Frau aus dem alten Ägypten, die von den Göttern verhext wurde und in der Gegenwart als Schaufensterpuppe landet, völliger Blödsinn – aber in meinen Augen ein liebenswerter. Denn wir haben uns damals, als er bei uns damals im Kino lief, köstlich amüsiert.
 

Media Monday # 693 : Wenn alles auf einen Tag fällt…

… muss sich das nicht immer auf Weihnachten und Ostern beziehen. Bei mir fiel der 8. Todestag meines Mannes mit unserer Vereinssitzung auf denselben Tag, aber der anschließende Gang zum Grab musste diesmal ausfallen, weil die Zufahrt wegen einer Baustelle gesperrt war und ich eine Alternativroute nicht gefunden habe.

Nun aber zu etwas erfreulicherem. Meine Krankheit habe ich auskuriert und bin nun wieder fit zum Arbeiten. Zunächst aber noch die 7 Lückentexte des 693. Media Monday:

Media Monday #693

1. Was das letzte Viertel des Jahres angeht, steht bei mir Backen hoch im Kurs. Das passende Buch dazu liegt schon bereit: „Cooke Time. Die besten amerikanischen Keksrezepte“ – das wäre mal eine Alternative zu den üblichen Weihnachtsplätzchen. In dem Buch sind außerdem jede Menge Keksdosen abgebildet, die Andy Warhol gesammelt hat. Außerdem habe ich auf Youtube einen Kanal entdeckt, auf dem ein Experte ein Rezept für „Cookies of Joy“ vorgestellt hat, das von keiner geringeren als der berühmten Mystikerin Hildegard von Bingen (1098-1179) stammt.

Garmarna – Viridissima Virga (Live, 3.11.2000) *** https://www.youtube.com/watch?v=pEhv3pUyy_s

2. Nun, da vielerorten Horror(ctober) wieder im Vordergrund steht, könnte ich mir vorstellen, nochmal den Roman „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“ von Ray Bradbury zu lesen.

3. Dinge über vergangene Zeiten zu erfahren, empfinde ich als durchweg faszinierend, denn ich empfinde es als wichtig, Wissen zu bewahren und weiterzugeben, um der Dummheit entgegenzuwirken. Leider wird ja gerade im Internet auch sehr viel dummes Zeug verbreitet, auf das ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen möchte.

4. Ich staune ja immer wieder nicht schlecht, wenn ich Geschmack an kulinarischen Neuerungen finde, die ich früher weit von mir gewiesen hätte. Darum habe ich beschlossen, öfter mal Gerichte aus anderen Ländern zu teste, mit denen ich bisher kaum in Berührung gekommen bin, wie z.B. nächstes Wochenende. Da gehen wir malayisch (oder heißt es malaiisch?) essen.

5. Das neue Schreibprojekt, das ich 2025 angehe, hat ein ungemein spannendes Konzept und ich habe auch schon einen passenden Namen dafür „Hotel Vier Jahreszeiten“ – eine Buchreihe, bestehend aus vier Bänden: für jede Jahreszeit einen“. Doch zuerst werde ich die Jahres-Challenge für 2024 beenden. Bei den Schreibprompts für den Monat Juni bin ich immerhin schon angekommen – die andere Hälfte folgt nach und nach.

6. Es hat auch etwas Beruhigendes, dass ich mit meiner Abneigung gegen Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte in Freizeitparks nicht alleine bin.

7. Zuletzt habe ich ein Urlaubsmitbringsel aus meinem Briefkasten gefischt und das war feingemahlener nubischer Kaffee, weil meine Freundin in Ägypten war und sie ihn mir von da mitgebracht hat. Mitgebracht hat sie außerdem die Information, dass sie das Old Cataract Hotel von außen bewundern durfte.

ABC -Etüden – Wochen 41 bis 44 : Etüde 1 – Der Pudding

Wir haben eine neue Etüdenrunde – hier, bei Christiane – und für den Oktober wurden die Wörter Schokoladenpudding, eklig und verbiegen von der „Entengruppe“ gespendet. Da keines ihrer Mitglieder bloggt, gibt es diesmal auch keinen Link dazu.

„Kinder, kommt. Es gibt auch Schokoladenpudding als Nachtisch“, versuche ich, meine Kleinen von ihrem Spiel an den Tisch wegzulocken. Ein liebgewonnenes Ritual, das bei uns auch immer gezogen hat. Aber da hatten wir ja auch nicht Tante Hilde zu Gast, die uns mit ihren Weisheiten aus sechzig Jahren Küchengeschichte zu „erfreuen“ gedenkt. Belehren würde es eher treffen.

Das nennt ihr Pudding?“

Ja, was denn sonst? Ich kenne diese vollmundige Nachspeise, aus den Original-Dr.-***-Förmchen direkt auf den Teller gestürzt, nur unter diesem Namen. Außerdem noch Vanillepudding, Erdbeerpudding, Himbeerpud-

„Ts, ts, ts“, fällt sie mir mit wichtiger Miene ins Wort und und klärt uns Unwissende darüber auf, dass das von uns heißgeliebte, gut durchgekühlte Dessert ein Flammeri ist.

„Zu einem echten Schokoladenpudding“, resümiert sie, „braucht es unter anderem Mehl, Mandeln, Eier und Butter. Aber vor allem eines: viel Zeit und Geduld.“

Eineinhalb Stunden, um genau zu sein. Ach du Schreck. Doch es kommt noch „besser“. Als Tante Hilde anfängt, vom weltbesten Christmas-Pudding (mit Rindsnierenfett), dicht gefolgt von Leberpudding, zu schwärmen, verzieht Nils das Gesicht.

„Aber das ist ja voll eklig!“

Jetzt, wo er es sagt, schüttelt es sogar mich und verbiegt mir die Gabel, mit der ich gerade die etwas fest gewordenen Frikadellen aufspießen wollte. Dabei bin ich hart im Nehmen.

Den Rest des Mittagessens verbringen wir schweigend und im Geiste hoffend, dass die Tante nicht wieder mit ihren gesammelten Küchenweisheiten anfängt.

230 Wörter für langsam aussterbendes Wissen. Die genannten Puddings gibt es übrigens wirklich. Die Rezepte dazu befinden sich in dem Kochbuch der Büchergilde, zusammengestellt von Grete Willinsky und liebevoll illustriert von Gerhard Oberländer – erschienen im Jahr 1958 und noch immer ein Klassiker, wenn ich ein Rezept brauche.

52-Wochen-Challenge : KW 39 ~ Rhythmus

Wie soll ich denn bloß das Wort „Rhythmus“ symbolisch darstellen? Genau das ist nämlich die Aufgabe der 39. Woche (23. bis 29. September) von Norbert Eders 52-Wochen-Challenge.  Die Idee dazu kam mir heute, als ich meine Aufnahmen für die 40. Wochenaufgabe machte:

Was das mit Rhythmus zu tun hat? Antwort: Im Rhythmus der Lüfte tanzen die Wolken einen immerwährenden Tanz ohne Wiederholungen.
 

52-Wochen-Challenge : KW 40 ~ Textur

Heute überspringe ich einfach mal die 39. Wochenaufgabe der 52-Wochen-Challenge von Norbert Eder und widme mich der 40. Wochenaufgabe (30. September bis 6. Oktober) zum Thema Textur.

In unmittelbarer Nähe findet man doch immer etwas und man muss sich nur umsehen? Das habe ich heute getan – am offenen Fenster im Badezimmer und habe eine Flasche Duschgel so lange geschüttelt, bis sich größere und kleinere Bläschen darin verteilt haben.

In Kombination mit dem einfallenden Sonnenlicht ist dann das dabei herausgekommen: