Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : die schönsten Orte in Büchern

 

Nach der Schauspielerei ist nun mal wieder bei passionofarts unter der Rubrik „Die besten am Donnerstag“ ein literarisches Thema – es geht um die Orte in Büchern, die einem so sehr gefallen, dass man gar nicht mehr von ihnen weg möchte.

In meinem Leben habe ich schon so viel gelesen, dass mir die Auswahl nicht leicht gefallen ist, und ich habe weitgehend auf wirklich existierende Orte wie die schottischen Highlands oder die Nordküste von Cornwall verzichtet. Mich so richtig schön wegträumen kann ich am besten in frei erfundenen Gegenden.

Phantásien

und zwar das, was Bastian Balthasar Bux in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ durch die Kraft seiner Wünsche erschafft. Ich bin mir sicher, dass mein selbstgebautes Phantásien anders aussehen würde, aber den Elfenbeinturm der Kindlichen Kaiserin oder auch Mondenkind, wie sie später heißt, würde ich gerne behalten, damit ich mich immer an ihm orientieren kann.

Das Auenland

Wenn es einen Ort in dem Epos „Der Herr der Ringe“ gibt, den ich gerne einmal besuchen und so schnell nicht mehr verlassen würde, wäre das Auenland, die Heimat der Hobbits, oder auch Halblinge, wie sie noch genannt werden, meine erste Wahl. Der Film traf mit meiner Vorstellung von diesem idyllischen Fleckchen weitestgehend zusammen. (Quelle – https://newzealand4me.files.wordpress.com/2013/10/hobbiton.jpg)

Der Orient-Express

Wenn’s für die Transsibirische Eisenbahn nicht reicht, dann hätte ich gerne statt dessen eine Fahrt mit diesem Luxusliner – aber dann bitte ohne Leiche.

Zamonien

Auf seiner Reise durch Zamonien gerät Käpt’n Blaubär während seiner 13 ½ Leben in die unterschiedlichsten Gegenden von Zamonien; eine abenteuerlicher als die andere – z.B. der Große Mahlstrom oder Atlantis. Was mich aber schon immer fasziniert hat, war eine nicht näher beschriebene Gegend namens Unbiskant – ein Kofferwort aus „unbekannt“ und „riskant“. Wer hat gesagt, dass es immer friedlich zugehen muss – ein bißchen Gefahr macht die Reise doch viel spannender.

Die Klosterbibliothek in „Der Name der Rose“…

zu durchstreifen, und zwar nachts, mit einer Funzel bewaffnet, wenn der Vollmond die norditalienischen Berge beleuchtet – das war auch so eine Spinnerei von mir, nachdem ich den Roman von Umberto Eco gelesen hatte. Mit ihrem achteckigen Grundriss und der Buchanordnung nach geografischem Muster war sie für mich der Inbegriff eines mysteriösen Ortes, der voller Wissen und seltener Manuskripte steckt (Quelle – https://www.docma.info/wp-content/uploads/sites/2/2018/07/bibl4.jpg)

 

An den eingangs beschriebenen Orten war ich übrigens schon. Vielleicht war das der wahre Grund, warum ich sie nicht in meine Top Five aufgenommen habe.

 

 

 

5 Kommentare zu “Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : die schönsten Orte in Büchern

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