Media Monday # 314


 

Ein neuer Monat – ein neuer Media Monday auf Wulfs Blog medienjournal   – und endlich mal ein Wochenende mit angenehmen Temperaturen, auch wenn es fast nur geregnet hat – was ich ja an sich gar nicht so schlecht finde, weil sich endlich die Pflanzen mal erholen können. Da kann ich die Zeit auch mal zum Faulenzen nutzen. Seltsamerweise fehlte mir die Lust, einen Film zu schauen; also habe ich lieber ein bißchen genäht, Fotos sortiert und den 500-Seiten-Krimi „Wir sind die Guten“ gelesen. Der ist sehr unterhaltsam geschrieben – doch irgendwann ist auch daraus die Luft raus, und so hatte ich bei zwei Fragen aus dem Lückentext einen ziemlichen Blackout. Doch im Laufe des heutigen Tages konnte ich auch diese Nuß knacken.

 

Media Monday # 314

 

1. Der Moment, als ich erfuhr, dass die letzten vier Bände meiner Lieblings-Buchserie nicht mehr ins Deutsche übersetzt worden sind, hat mich die Entscheidung treffen lassen, „Die Chroniken von Deverry“ auf Englisch fertig zu lesen.

2. Als ich seinerzeit den ersten Teil von „Death in Paradise“ gesehen habe, hätte ich ja nie gedacht, dass mich diese Krimiserie mit ihrem karibischen Flair so reizen würde, dass ich mich auf die weiteren Folgen an jedem Freitagabend auf zdf neo freuen würde.

3. Dass Amy Winehouse mit 27 plötzlich tot umfallen würde, habe ich nicht kommen sehen, obwohl ich im Nachhinein nicht überrascht war, dass eine Alkoholvergiftung die Ursache für ihr frühes Ableben war.

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(Bildquelle – http://p5.focus.de/img/fotos/crop3622228/5234798892-cfreecrop_21_9-w963-h412-otx0_y155-q75-p5/575363.jpg)


4. Untertitel in Filmen finde ich dann hilfreich, wenn ich die Dialoge wegen überlauter Hintergrundgeräusche oder -musik nicht verstehen kann.

5. Kultigste TV-Figur – da fällt mir auf Anhieb Bernd das Brot ein, obwohl es sicher noch andere gibt, wie das Sandmännchen; vor 30 Jahren hätte ich wahrscheinlich Kermit den Frosch genannt. Und wenn ich so darüber nachdenke: Seit wann gibt es die früher so üblichen Fernsehansagerinnen nicht mehr?

6. Mit der erzählenden Person des Romans „H wie Habicht“ als Figur kann ich mich wohl deshalb so gut identifizieren, weil ich mich zu der Zeit, als ich das Buch las, in einer ähnlichen Lage befunden hatte. Hätte man mir diese Frage als Kind gestellt, wäre meine Wahl wohl auf die Heldin des Romans „Geli, die Fremde“ von H.E. Seuberlich gefallen.

 

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(Bildquelle: http://www.hoerbuch-hamburg.de/images/cover/big/macdonald-h-wie-habicht-hoerbuch-9783957130129.jpg)
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(Bildquelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/513Bo4u%2BAjL._SX331_BO1,204,203,200.jpg)


 

7. Zuletzt habe ich mit dem Lesen eines neuen Krimis begonnen und das war unerwartet spannend und amüsant zugleich, weil ich mit den bisherigen Romanen von Dora Heldt bzw. dem Genre, in das ihre Bücher eingeordnet werden, wenig anfangen konnte.

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7 Kommentare zu “Media Monday # 314

  1. Kermit – Kult pur 🙂 Warum hab ich nicht dran gedacht??

    Stimmt… die Ansagerinnen… da müsste ich jetzt auch erstmal googlen, seit wann es die nicht mehr gibt.

  2. das cover von geli, die fremde erinnert mich so sehr an die kinder- und jugendbücher, die ich im kinderzimmer meiner mutter gefunden hab. mein allerliebstes war: die hochreiter-kinder.

    • die Hochreiter-Kinder kenne ich nicht; aber die Bücher aus dem Boje-Verlag fand ich schon als Kind so toll; und dafür, dass es Jugendliteratur war, fand ich die Themen, die in Seuberlichs Romanen vorkamen, teilweise so gar nicht Friede-Freude-Eierkuchen.

      Geli – ein Mädchen, das die Heimat verliert und aus dem Banat nach Österreich flüchten muss.

      Bettina – ein Mädchen, dass die Schule kurz vor der Matura (dem Abi) abbricht, um einen Beruf zu erlernen; und gerade auch in der Bettina-Reihe tauchen Menschen auf, die durch ein Lawinenunglück alles verloren haben – oder Leute, die in großen Scharen beim Arbeitsamt im Wartezimmer sitzen. (soviel zum Märchen von der Vollbeschäftigung in den 50er Jahren).

      • ich hab ja leider keine ahnung, aus welchem verlag diese bücher da waren. aber ich weiß jedenfalls, dass alle bücher, die ich gefunden habe, auch sehr viel trauriges beinhaltet haben. ich glaube, kinderbücher waren früher einfach ganz anders als heute. weniger superhelden und mehr „bodenständige“ schicksale.

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