Media Monday #565 : Die Entdeckung der Unendlichkeit

Wie schön, dass die neue Arbeitswoche für mich nur vier Tage hatte – und trotzdem war sie nicht wie immer. Technische Probleme am Dienstag, die mich aus dem Büro wieder nach Hause trieben, dafür war ich dann den Rest der Woche im Büro. Festgestellt habe ich bei der Gelegenheit, dass ich a) einen neuen Lieblingsplatz für meine Mittagspause gefunden habe, b) dringend eine Laptoptasche brauche, weil der von der Firma gestellte Rucksack sperrig ist und tierisch nervt und c) bei der Gelegenheit auch gleich eine neue Bürotasse hätte.

Aus der Tasse wurde am Samstag wegen technischer Probleme des Copyshops leider nichts, aber eine schöne Tasche habe ich gefunden. Gefunden habe ich auch beim ziellosen Surfen ein Onlinespiel für mein Smartphone, dass Entspannung und Rätselvergnügen ohne In-App-Käufe verspricht. Geschummelt war das nicht, aber dafür darf ich mich hin und wieder an Werbung für Online-Games erfreuen. Aber Schwund gibt’s ja bekanntlich immer, und all die blöde Werbung kann mir den Spaß daran (oder die Sucht danach) nicht verleiden.

Nun aber zum eigentlichen Thema – dem Media Monday, der letzte in diesem Monat.

Media Monday # 565

1. Ich weiß, es mag nicht die populärste Meinung sein, aber ich schaue trotzdem immer noch lieber fern als Filme oder Serien zu streamen; nur beim Bücherlesen bin ich mittlerweile auf die Online-Versionen umgestiegen.

2. Faulenzen schön und gut, aber objektiv betrachtet finde ich schon, dass ich in den letzten Tagen zu viel gezockt habe. Es könnte daher nicht schaden, mal ein wenig auf die Bremse zu treten, vor allem wenn ich lese, dass dieser Spieletyp unendlich viele Levels hat – ein Infinity Loop sozusagen, bei dem man einen oder mehrere funktionierende Stromkreise durch die richtigen Verbindungen zwischen Stromquelle, WLAN und Glühbirne herstellen muss – was gar nicht so einfach ist, aber dafür durch eine ansprechende Grafik besticht.

Let’s create an energy cycle or an infinity loop … https://i.pinimg.com/564x/d0/30/84/d0308418ccf7e598ea32f15b87fc7b03.jpg

3. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie es gewesen sein muss, Wissenslücken nur mit Hilfe von Lexika, Enzyklopädien oder Fachbüchern aus der Bücherei schließen zu können, und nicht mehr jederzeit übers Internet – das war besonders blöd, wenn man nicht auf ein bestimmtes Buch zugreifen konnte, weil es verliehen oder die Bücherei geschlossen war.

4. So manche „Romantic Comedy“ macht es schon nötig, dass man das eine oder andere Auge zukneift, denn diese Filme bieten oft nicht mehr als pure Berieselung und sind außerdem so vorhersehbar wie die Geschichte der Titanic; keine Ausnahme scheint da auch „The Lost City – das Geheimnis der verlorenen Stadt“ darzustellen, aber ich muss sagen, ich war im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres richtig begeistert, auch wenn der Plot ziemlich zusammengeklaut zu sein scheint.

5. Besonders schön an der Begeisterung für Filme und Artverwandtes ist ja oft auch, dass ich immer jemanden finde, der meine Begeisterung teilt.

6. Sandra Bullock scheint mir schon auf einen sehr spezifischen Rollentyp festgelegt zu sein, schließlich habe ich sie noch nie als Femme Fatale erlebt. Trotzdem sehe ich mir gerne Filme mit ihr an, wie zum Beispiel das aktuelle Werk „The Lost City – das Geheimnis der verlorenen Stadt“, in dem sie sich mit Filmpartner Channing Tatum durch den Dschungel einer obskuren Insel im Atlantik kämpfen darf  und von einem exzentrischen Milliardär und seinen Spießgesellen verfolgt wird.

7. Zuletzt habe ich mal nichts gelesen oder geschrieben, sondern gezockt, und das war ein Gefühl wie damals, als ich stundenlang die Playstation zum Glühen gebracht habe, weil ich unbedingt noch dieses eine Level fertigspielen musste (ja, nur noch dieses eine, das nächste auch noch, aber nach dem übernächsten ist dann endgültig Schluss)… und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute.

6 Kommentare zu “Media Monday #565 : Die Entdeckung der Unendlichkeit

  1. Pingback: Media Monday #565: Uwe Boll, Corona, SD, B-Movies, unbekanntere Filme & WordPress-Kommentare | Sneakfilm - Kino mal anders

  2. Buah, Da nehme ich Sandra Bullock doch tausendmal lieber als Channing Tatum, den ich so überhaupt nicht ausstehen kann!

    7. Kenne ich immernoch bei rundenbasierten Spielen. Nur noch eine Runde, dann ist schluss … und dann noch eine Runde und noch eine und dann sind schon 7 Stunden rum 😀

  3. Soso, Ulrike ist zur Vollblutgamerin mutiert 😉

    Ich glaube ja, dass Sandra Bullock eine Femme fatale einfach nicht drauf hat. Dabei kann ich mich auch täuschen. Vermutlich bekommt sie eine solche Rolle auch nie angeboten.

    • Ach… so ein kleines Spielchen in der S-Bahn ist doch ab und zu ganz nett. Stromkreisläufe wieder herzustellen, ist eine Aufgabe, die mich an meine Schulzeit erinnert – als wir durch die richtigen Verbindungen mit Draht und Batterie die Glühbirnen zum Leuchten bringen mussten.

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