Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Leseorte


 

Wo kann ich am besten lesen? Diese Frage erwartet mich heute in Ginas Ergothek und passt zu meiner Phase, Klassiker aus der Bücherei nach Hause zu schleppen.

 

Im Bett

Mit der richtigen Beleuchtung  von oben, die das Zimmer taghell macht, kann ich stundenlang schmökern. Am schönsten ist das, wenn es draußen in Strömen regnet oder es blitzt und donnert. Dann freu ich mich, dass ich es dort so gemütlich habe. Da kann ich in den Exemplaren lesen, die für unterwegs zu unhandlich oder zu schwer sind wie z.B. die AC/DC-Biografie „Maximum Rock’n’Roll“ oder Exemplare, die schon arg zerfleddert sind.

Im Zug

Täglich bin ich fast eine Stunde mit Bus, S- und U-Bahn unterwegs. Da wäre ich ja schön blöd, wenn ich die Zeit nicht zum Lesen nutzte. Immer nur ins Smartphone zu starren, kann das Gelbe vom Ei nicht sein, vor allem, wenn der Empfang nicht vorhanden ist. Wenn ich ein Buch für unterwegs dabeihabe, muss es in meinen Rucksack passen. „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt und „1Q84“ von Haruki Murakami erfüllen dieses Kriterium mühelos.

In der Stadtbüchrei

Der ideale Ort, die Neuentdeckungen gleich mal bei einer Tasse Kaffee in einem gemütlichen Sessel unter die Lupe zu nehmen. Er bietet sich an, um bei offensichtlichen persönlichen Fehlgriffen rechtzeitig die Reißleine zu ziehen; so konnte ich z.B. erfolgreich verhindern, dass die Game-of-Thrones-Romane in meinen Rucksack wanderten.

Im Café

Dünne Bücher mit humoristischem Inhalt eignen sich für einen Aufenthalt im Café, wenn es mal wieder länger dauert oder wenn keine interessanten Leute in der Nähe sind. Ich empfehle die unter dem griffigen Titel „Ä“ gesammelten Kolumnen von Max Goldt oder die schwarzhumorigen Bestseller von Arto Paasilinna wie z.B. „Im Jenseits ist die Hölle los“ oder „Der Bär im Betstuhl“.

Auf einem gemütlichen Sofa …

kann ich mit Fantasyromanen in andere Welten abtauchen. Meine Highlights der 90er Jahre waren die ausufernden Leseabende mit der Herr-der-Ringe-Trilogie, bei Kerzenlicht und musikalischer Untermalung durch das Album „The Orchestral Tubular Bells“ von von Mike Oldfield und dem Royal Philharmonic Orchestra. Da klingen die marschierenden Orks gleich noch viel furchteinflößender.

 

11 Kommentare zu “Die 5 Besten am Donnerstag – Ergothek : Die besten Leseorte

  1. Habe grad, passend zum Thema, ein wunderschönes Buch mit einem Vorwort von Elke Heidenreich hier liegen: Wo Frauen ihre Bücher lesen. Von Dörthe Binkert.
    Gruß von Sonja
    P.S.: Die geschilderten Orte sind z.B. unter Bäumen, auf Terrassen, in Gärten, Bibliotheken, und und…

      • Bei mir hat der, ziemlich geschickte, „ich will wissen wie es weiter geht“ Aufbau des von Charakter zu Charakter-Springens tatsächlich eine Weile gezogen, bis ich merkte, dass es, wie Du sagst, stilistisch nicht wirklich toll ist und dazu inhaltlich auf der Stelle tritt.

      • Wenn ich merke, dass es mit der Handlung nicht weitergeht, breche ich die Lektüre ab. Das letzte Mal, dass ich das hatte, war bei Harry Potter Band 5. Und zwar, als außer endlosen Streitens zwischen Mr. und Mrs. Weasley nichts wesentliches passierte.

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