Media Monday # 458 : Unfreiwillige Komik im Heimkino

 

 

Anstatt mir den Film „Kevin allein zu Haus“ anzuschauen, habe ich mir aus meiner umfangreichen DVD-Sammlung zwei Filme ausgesucht, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe: West Side Story (von dem es dieses Jahr voraussichtlich im Dezember eine Neuauflage im Kino geben wird) und Der Zauberer von Oz

Angesichts der Tatsache, dass ich jetzt dauerhaft im Home Office arbeiten „darf“, hat die eigentlich sehr rührende Schlußszene, in der Dorothy die Hacken aneinander schlägt und sich nach Hause wünscht, bei mir zu einem unfreiwilligen Anfall von Heiterkeit geführt (https://www.youtube.com/watch?v=4cWKkjTzukM):

 

Schön, dass es den Media Monday gibt, der ist so gut zum Abschalten geeignet.

Media Monday # 458

 

1. Wenn das verordnete Daheimbleiben auch sein Gutes hat, dann wäre das dass ich nicht pendeln muss und die ein oder andere Nervensäge mir erspart bleibt. Außerdem kann ich in der Mittagspause auch mal die Musik laut aufdrehen oder mich mit meinem Essen in den Garten setzen.

2. Mit dem Start von Disney+ habe ich mich nicht beschäftigt, weil es mich nicht interessiert.

3. Derzeit sprießen ja zahllose Gratis- und Test-Angebote für Streaming, Hörbücher, Online-Kurse etc. aus dem Boden und ich nutze nichts davon, weil ich genügend DVDs habe (wie oben beschriebe) und mit diversen Schreibprojekten ganz gut ausgelastet bin. Außerdem lockt bei schönem Wetter der Garten.

4. Wie stark sich manche zur Zeit vermummen, wirkt zeitweise schon befremdlich, jedoch denke ich mir, Maske und Handschuhe reichen zwar aus, aber vielleicht ist den Leuten einfach nur kalt, wenn sie zusätzlich auch noch eine Kapuze aufhaben – im Moment ist es ja noch nicht so warm draußen.

5. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich insbesondere meinen Festplattenrecorder zum Abspielen von Musik, Videocassetten und DVDs momentan nicht missen, denn die Soundqualität der darauf gespeicherten Musik (zur Zeit laufen bei mir Nelly Furtado und Kylie Minogue) ist einfach brilliant. Da fühle ich mich wie mittendrin statt nur dabei.

6. Zur Verbesserung der Laune ist unfreiwillige Komik in meinen Augen ein immens zuverlässiges Mittel, schließlich gibt es zur Zeit recht wenig zum Lachen. Ich erinnere mich dabei an die Zeit, als bei uns der BSE-Skandal der große Aufreger war. Damals haben wir uns die Jane-Austen-Verfilmung „Sinn und Sinnlichkeit“ im Kino angesehen, und als sich dann in einer Szene die Unterhaltung beim Essen um preisgünstiges englisches Rindfleisch drehte, grölte der komplette Kinosaal vor Lachen.

7. Zuletzt habe ich bei Youtube nach einem Clip mit der Schlußszene des Films „Der Zauberer von Oz“ gesucht, in der Dorothy sagt, dass es nirgends besser als daheim sei, und das war ein Hürdenlauf, weil deutsche Suchbegriffe nicht zu dem Ergebnis führen, aber dafür „Perlen der Abendunterhaltung“ wie der folgende Mitschnitt der ZDF-Hitparade auftauchen: In dieser Sendung stimmt Elfi Graf ihren Schunkelschlager „Am schönsten ist es zu Hause“ an – der Aufforderung „Bitte nicht wiederwählen“ komme ich nur zu gerne nach.

 

 

 

 

 

 

 

7 Kommentare zu “Media Monday # 458 : Unfreiwillige Komik im Heimkino

  1. Mir ist gerade eingefallen, dass ich das neueste Kapitel deines Romans noch nicht gelesen habe. Das muss ich gleich noch tun. Wann hast du eigentlich mit dem Schreiben fiktionaler Texte angefangen, schon als Kind/Jugendliche?

    Masken helfen ja nach meinem Kenntnisstand nur, wenn man selbst infiziert ist und niemanden anstecken möchte. Für mich als jemand mit einer Hautkrankheit keine gute Idee wobei Handschuhe gehen würden. Aber ich bleibe wie ich bin, hässlich und unverhüllt 😉

    Ich glaube in so einer Situation wie bei 6. hätte ich auch schallend gelacht.

    Wenn ich lese wie du häufig von deinem DVD-Festplattenrekorder schwärmst, dann wünsche ich mir, dass meiner nicht kaputt im Keller rumliegen würde.

    • Geschrieben habe ich eigentlich immer mal, meistens Reiseberichte, Rezensionen oder kurze Stories, nur für längere Storys hatte mir bis vor zwei Jahren das Durchhaltevermögen gefehlt. 2018 hab ich dann einfach mal angefangen, ohne das Ziel, den Text zu veröffentlichen.

      Als besondere Herausforderug habe ich mir gesetzt, dass die Handlung 2019 spielen sollte (also in der Zukunft) – als ich endlich fertig wurde, hatten wir schon 2020.

      —————-
      Den Recorder möchte ich nicht missen, weil ich darauf auch gespeicherte Musik abspielen kann, das ist zum Entspannen abends einfach ideal.

      • Vielleicht liegt es daran, dass es ein älteres Modell von Panasonic ist. Immer, wenn ich eine CD einlege, werde ich gefragt, ob ich die Musik kopieren oder abspielen möchte – das ist dann auch schon alles.

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